100 Jahre Salzburger Festspiele

Reihe: 100 Jahre Salzburger Festspiele
Mit den großen Sternstunden des weltweit bekanntesten Klassikfestivals.

Die genauen Spielzeit(en) der Filme finden Sie in der jeweiligen Spielwoche hier auf der Homepage. Termine für Sondervorstellungen gerne auf Anfrage. Preise für Schulklassen: 4,50 Euro pro Schüler, begleitende Lehrer haben freien Eintritt. Vorherige Anmeldung ist erforderlich! Der Schulkinopreis gilt bei vorheriger Anmeldung auch für die Abendvorstellungen. Anfragen: info@lechflimmern.de

EXKLUSIVES RAHMENPROGRAMM IM KINO! Die Besucher dürfen sich auf ein exklusives Rahmenprogramm zu jeder Produktion freuen, welches aktuell aufwändig und mit viel Leidenschaft produziert wird. Ein jeweils ca. 10minütiges, abwechslungsreiches Rahmenprogramm vor jeder Aufführung - produziert und präsentiert von BR Klassik und moderiert von dem allseits beliebten Klassikexperten Maximilian Meier.

STERNSTUNDEN DER SALZBURGER FESTSPIELE:



Beethoven: Fidelio - Salzburger Festspiele

So, 22.11.2020 um 18.00 Uhr im Thalia.

"Fidelio" blieb Beethovens einzige Oper - und ist als strahlendes Bekenntnis an die Freiheit und die Liebe aktueller denn je.

Tiefemotional ist auch die Inszenierung der Salzburger Festspiele aus dem Jahr 2015 von Regisseur Claus Guth, die "alles auf den Kopf zu stellen scheint" (Donaukurier), was man bislang über Beethovens „Fidelio“ wusste. Gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern (mit Franz Welser-Möst am Pult, dessen BeethovenInterpretationen musikalische Maßstäbe gesetzt haben) und nicht zuletzt Star-Tenor Jonas Kaufmann, dessen strahlender Florestan einen ins Mark trifft, rundet diese Oper das Beethoven-Jahr 2020 ab.
Fidelio

Mozart: Die Zauberflöte - Salzburger Festspiele

05.12.2020 oder 06.12.2020

"Die Zauberflöte gehört zum kostbarsten salzburgischen Tafelsilber", schreibt die Neue Züricher Zeitung. Die amerikanische Opernregisseurin Lydia Steier nahm diese Herausforderung an und brachte bei den Festspielen 2018 den Zauber zurück in eine der meistgespieltesten und gleichzeitig ver-spieltesten Opern der Welt. Opulent, bildgewaltig und märchenhaft ist Steiers durchinszenierirtes "Augentheater im Zirkusambiente" (Stuttgarter Nachrichten).

Und mittendrin in der quirligen Szenerie: Klaus Maria Brandauer als liebenswürdiger Märchenerzähler und Großvater. Mit ihrer verspielten Musik und den märchenhaften Motiven ist diese "Zauberflöte" für jeden von Klein bis Groß der perfekte Einstieg in die Welt der Klassik.
Die Zauberflöte

Mozart: Le Nozze di Figaro - Salzburger Festspiele

23.01.2021 oder 24.01.2021

Auf der Bühne brillieren Anna Netrebko und Mozart-Bariton Ildebrando d’Arcangelo als heimliches Traumpaar der Opernwelt. Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn glatt selbst heiraten. Und der Page Cherubino schwärmt einfach gleich für alle Frauen. Wer liebt jetzt wen? Und warum die ganze Verwirrung?

Mozarts "Le Nozze de Figaro" ist dahingehend wahrscheinlich eine der vertracktesten Opern. Klarheit bringt die Bildregie von Brian Large, "der weltweit führende Großmeister des Musik und Opernfilms" (Klassikakzente). Den Klassenkampf auf der Bühne befeuert der legendäre Nikolaus Harnoncourts aus dem Orchestergraben, der "[...] in der ersten echten Salzburger Premiere [...] eine Revolution aus dem Orchestergraben anzettelt" (FAZ).
LE NOZZE DI FIGARO

Verdi: Don Carlo - Salzburger Festspiele

20.02.2021 oder 21.02.2021

Der "Don Carlo" über die intriganten Machtspielchen am spanischen Hof im Jahr 1560 ist Verdis Grand opéra schlechthin – und wohl auch einer der größten und umjubelsten Festspieltriumphe von Regie-Legende Peter Stein im Verdi-Jahr 2013, der nach diesem Erfolg auch an der Mailänder Scala aufgeführt wurde. Wie könnte auch anders sein können mit dieser "Elite-Besetzung, vielleicht die beste [...] für diese kräftezehrende Überwältigungsoper: Kaufmann, Harteros, Hampson, Salminen" (FAZ). Ein absolutes Muss für jeden Opernkenner – auch abseites der italienischen Oper!
Don Carlos

Puccini: La Bohème - Salzburger Festspiele

06.03.2021 oder 07.03.2021

Man mag es kaum glauben, aber in der 100-jährigen Geschichte der Salzburger Festspiele ist ausgerechnet Puccinis populärste (und herzzerreißendeste) Oper noch nie aufgeführt.

Mit "La Bohème" brach der damalige Intendant Alexander Pereira (2012-2014) den Puccini-Bann, und das gleich mit einer „Galabesetzung“ (FAZ). Selten sah man jemanden so schön in der Oper sterben wie Anna Netrebko als Künstlermuse Mimi, selten hielt jemand so hingebungsvoll ihre Hand dabei wie der polnische Tenor Piotr Beczala. Die SZ schrieb: "Ein Novum in der Festspielgeschichte!".
Boheme

Strauss: Salome - Salzburger Festspiele

10.04.2021 oder 11.04.2021

Aufführung des Jahres, beste Regie, bestes Bühnenbild, beste Sängerin, – die Kritiken überschlugen sich vor Begeisterung für die Inszenierung von Richard Strauss’ "Salome" aus dem Jahr 2018.

Dass das Publikum einen "Orkan der Sinne" (SPIEGEL) erleben durfte, lag vor allem am italienischen Regisseur und "Enfant terrible" Romeo Castellucci, der diese revolutionäre Oper von 1905 nur so vor Schrecken, Lust und Rausch strotzen lässt. Gleichzeitig brauchte es aber auch eine Sängerin wie Asmik Gregorian als Titelheldin, die sich in genau jener rasanten, 100-minütigen Festspielnacht zum neuen Sopranstar katapultierte. Die Entdeckung des Opernjahres 2018 - oder - wie der SPIEGEL schrieb - eine "Festivalsensation"!
Salome

Rossini: Italiana in Algeri - Salzburger Festspiele

01.05.2021 oder 02.05.2021

Mit Rossini fing alles an für Cecilia Bartoli.

25 Jahre später kehrt die Star-Mezzosopranistin und künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Doch nostalgisch oder gar angestaubt ist in dieser "L'italiana in Algeri" aus 2018 nichts - ganz im Gegenteil: Von einer "Wiedergeburt des Musiktheaters" schreibt die FAZ. Der Bartoli liebstes Regie-Duo um Moshe Leiser und Patrice Caurier verwandelt die Bühne in ein "Tollhaus" (BR Klassik) und Bartoli bringt und singt die Männer mit ihrer expressiven Mimik um ihren Verstand. Das muntere Treiben zusammen hält Dirigent Jean-Christophe Spinosi mit seinem berühmten Ensemble Matheus. "Einer der lustigsten Opernabende in jüngster Zeit!", schreibt die Neue Zürcher Zeitung treffend.
Italiana

Verdi: Aida - Salzburger Festspiele

12.06.2021 oder 13.06.2021

Viel Aufregung gab es im Vorfeld der Salzburger "Aida" von 2017 um das gewagte Operndebüt der der iranischen Fotografin, Video-Künstlerin und Filmregisseurin Shirin Neshat, die im New Yorker Exil lebt.

Sie verweigerte dem Salzburger Publikum konsequent jeden Orientkitsch und spielte mit diversen Bezügen auf die aktuelle Flüchtlingskrise an. Neshat machte aus ihrer "Aida" mehr als ein simples Eifersuchtsdrama. Sie machte es zum Antikriegsstück und vielmehr zu einer Mahnung zu Pazifismus und Humanismus. Dass sich diese "umjubelte Salzburger Aida musikalisch nicht überbieten lässt" (Concerti), lag einerseits am russischen Top-Star Anna Netrebko, die mit der extrem anspruchsvollen Rolle der versklavten Königstochter, die am Ende den Opfer- und Liebestod stirbt, ihr Rollendebüt gab; andererseits an den farbenprächtig spielenden Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat des Verdi- und Salzburg-Kenners Riccardo Muti, der nächsten Sommer seinen 80. Geburtstag feiert.
Aida

Mozart: Cosi Fan Tutte - Salzburger Festspiele

26.06.2021 oder 27.06.2021

"Così fan tutte" – "so machen sie's alle". Wirklich alle?

In Salzburg hat es der Ästhet unter den deutschen Opernregisseuren Christof Loy nicht wie alle gemacht. Damit hat er zum 100- jährigen Jubiläum der Festspiele (– und unter erschwerten Corona-Bedingungen – dennoch) eine intensive Inszenierung dieses Klassikers geschaffen, die "nahtlos an die große Salzburger Mozart-Tradition anknüpft" (BR Klassik). Und was wäre die "Così", eine von Mozarts über lange Zeit als frivol, schlüpfrig, anrüchig geltende Da-Ponte-Oper, ohne die himmlische Musik unter dem Dirigat von Joana Malwitz: überall umjubelt und mit ihren gerade einmal 34 Jahren schon jetzt eine der großen Mozart-Stilistinnen unserer Zeit! "Außergewöhnlich schlüssig und unglaublich ergreifend!" (The Times)
Cosi



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